Was unsere Haut uns erzählt
Akutreaktionen der Haut wie Erröten oder Erblassen sind schnell vorbei.
Wenn eine Belastung länger andauert können auch chronische Hautleiden auftreten, die über Monate oder Jahre andauern. Ganz typisch sind Nesselsucht, Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis). Gerade Neurodermitis ist ein Paradebeispiel dafür (1,5 bis 2% der Erwachsenen), in welcher Windeseile sich Ängste und Konflikte auf der Ebene der Haut zeigen – und auch wieder vergehen können.
Bei Hautleiden sind immer auch Auslöser wie...
Allergene in Nahrungsmitteln, Kleidung, Kosmetika und der Wohnungseinrichtung zu überprüfen. Außerdem können auch Bakterien, Pilze und Umweltschadstoffe einen Neurodermitis-Schub auslösen. Diese Substanzen aus der Umwelt sind meistens der Auslöser für Symptome. Bei Betroffenen ist die Basis eine darunter liegende schwelende, dauerhafte Schwächung des Energiesystems durch z.B. Sorgen um die Arbeitsstelle, psychischer Druck durch Mobbing, Elektro-Smog oder Überlebensängste wegen Verlust des Partners.
Diese Schwächung lässt es zu, dass einfache Reize, wie Pollen, Milcheiweiß oder Bakterien das Fass zum Überlaufen bringen, sprich dass sich von heute auf morgen Symptome entwickeln.
Das neue Fachgebiet der Psychodermatologie
erforscht den Zusammenhang von psychischen Belastungen und Reaktionen der Haut. Forscher haben schon darauf beruhende Behandlungsmethoden entwickelt. Dennoch ist es unter Dermatologen immer noch üblich Cortison oder andere entzündungshemmende Medikamente bzw. Salben zu verordnen, um die Symptome zu unterdrücken.
Trotz der massiven Nebenwirkungen
wird sogar nicht selten zu einer langfristigen Cortison-Therapie geraten. Dabei sind Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren und das starke Astaxanthin ähnlich wirksam. Es wird versäumt die Ursache zu ermitteln und eine Heilung ist eher Zufall oder durch Änderungen in der Außenwelt bedingt.
Dabei gibt es selbst bei der als unheilbar geltenden Schuppenflechte ganz bestimmte Konflikte als Ursache bekannt. Es trifft Personen - auch Kinder - die einen Trennungskonflikt durchmachen. Bei der Neurodermitis sind es Reize bzw. Feinde, die die Aggressivität fördern, egal ob gelebt oder nicht gelebt. Mit diesem Wissen ist es nur noch ein kleiner Schritt zu begreifen, dass nicht nur die Haut, sondern der ganze Körper ein Spiegel unserer Konflikte, negativen Gedanken und Ängste sein kann.
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